Lösungsbeispiel mit REALCUBE: Mit wenig Ressourcen das Maximale bewirken

Komplexe und autarke Softwaresysteme in der Immobilienwirtschaft sind Relikte der Vergangenheit. In Zukunft zählen vor allem Ökosysteme, die ohne Schnittstellenprobleme schnell und sicher Mehrwert schaffen.

Aktuell sind in den Immobilienunternehmen noch langjährig etablierte, doch der immer schnelleren technischen Entwicklung nicht mehr mithaltende Softwaresysteme zu finden, zu aufwändig und damit zu teuer. Wichtige Daten werden zwischen Silos – meist noch manuell – ausgetauscht ohne einheitlichen Datenstandard. Hunderte PropTechs bieten heute alternative Lösungen, einzeln digitalisierte Prozesse und Geschäftsmodelle für die Immobilien- und Bauindustrie. Jedes Einzelne verspricht Effizienzoptimierung und Margensteigerung. Doch ist eine Verknüpfung mit den etablierten Softwaresystemen kompliziert oder gar nicht möglich; in der Branche wird die Forderung nach einer allumfassenden, BIM kompatiblen Plattform für das Management von Immobilien laut.

Neue Ökosysteme statt alte Silos

„Die Plattform ermöglicht eine unkomplizierte Verknüpfung der vielfältigen Applikationen, so wie wir das im Alltag längst schon mit unseren Smartphones schätzen“, sagt Philip von Ditfurth über den grundlegend anderen Ansatz beim Proptech REALCUBE. Die Cloud-Plattform bietet Eigentümern und Asset Managern die Möglichkeit, alle relevanten Immobiliendaten einfach einzupflegen, gebündelt zu verwalten und tagesaktuell zu analysieren. „Auf Basis des Technologieprinzips API-first ist die Integration verschiedenster Softwareanwendungen nachhaltig erweiterbar und –wie bei einer Smartphone-App –per Klick verfügbar“, so REALCUBE-Mitgründer von Ditfurth.

Antun Kovac von der Ulmer Unternehmensgruppe SCHÖNES LEBEN managt mehr als 100 Wohn- und Pflegeimmobilien an über 60 Standorten mit der REALCUBE-Lösung. „Das für uns relevante Ökosystem ermöglicht uns maximale Effizienz in der Kombination mit direktem Datenaustausch der verschiedenen Stakeholder auf einer Plattform und auf einen Blick“, sagt er. So wird sichergestellt, dass jederzeit alle Daten aktuell verfügbar und abrufbar sind, ein Wachstum unkompliziert und professionell möglich ist. Beispielsweise zählen hocheffiziente Prozesslösungen in den Bereichen Standortanalyse, Vermietung und Vermarktung sowie technisches Gebäudemanagement zu den Partnern,“ erläutert von Ditfurth weiter. Die dazu frei wählbaren Applikationen im REALCUBE-Cockpit reichten vom innovativen Mieterportal (EVERREAL) über die schnelle Bewertung und Transaktion von Immobilieninvestments (21st Real Estate) bis hin zu Facility Service Providern einschließlich Aufzugsmanagement und automatisierter Zählerstandmessung (Simplifa). Derzeit ist die DACH-Region im Marktfokus, die weitere Internationalisierung wird vorbereitet.

Digital affin und flexibel

Neben REALCUBE versuchen es weitere Wettbewerber, oftmals auf etablierten, jedoch meist technologisch überholten und häufig zu komplexen Systemen. Wenige haben hier bisher erfolgversprechend schlanke Lösungen. Letztlich werden sich nur Einzelne nachhaltig und effizient durchsetzen können. „Entscheidend für uns ist auch ein offenes Mindset – in unserem Unternehmen und bei den digitalen Lösungen“, so Kovac. Letztlich sei die Digitalisierung nichts anderes als ein komplett neuer Change-Management-Prozess. „Die Vorgesetzten müssen ihn vorleben und digitale Affinität und zugleich Flexibilität zeigen.“ Gerade diese flexiblen und zudem sicheren digitalen Strukturen biete REALCUBE mit seinem Partner-Ökosystem.

Birgit Werner und Dr. Uwe Forgber, Founder REALCUBE

 

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